Langlaufen. Das neue Cool!

Mit den Langlaufskiern durch’s Zugertal

Die Weihnachtsferien neigen sich dem Ende zu und es wird spürbar ruhiger am Arlberg. Es schneit und die Verlockung im Hotel zu bleiben ist groß! Für uns aber heißt es, ab auf die Langlaufloipe! Denn wie sagt man so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung!

Magdalena, Lisi und ich sind ganz gespannt, denn für uns ist es das erste Mal, dass wir uns in diesem Winter auf die Loipe stürzen. Nach einem kurzen Check bei Marco im Fullservice in der Roten Wand geht es jetzt hinaus an die frische Luft. Herrlich! Schon jetzt sind wir alle froh, dass wir uns überwunden haben raus zu gehen. Da die Loipe, die durch das idyllischer Zugertal führt, nur wenige hundert Meter vom Hotel entfernt ist, ziehen wir unsere Langlaufskier gleich vor der Roten Wand an. Zugegebenermaßen, fühlt sich die Ausrüstung im Vergleich zur normalen Skiausrüstung sehr angenehm an. Die Langlaufskier sind sehr leicht, man spürt sie kaum. Alma, unsere brave Hundebegleitung und Liebling der Familie Walch, begleitet uns auf Schritt und Tritt. Sie hat sichtlich Spaß und genießt ebenfalls die winterliche Stimmung.

Auf der Loipe angekommen, geht es jetzt los Richtung Zugertal. Schon die ersten Meter wirken sehr befreiend, als würde man schweben. Immer wieder werfe ich einen Blick zurück, ob alle gut vorankommen, so still und ruhig ist es hier entlang der Loipe. Der Bach, der nebenan fließt, wirkt beruhigend – weg vom Trubel, weg von der Partymusik, einfach weg von dem ganzen Geschehen. Es kommen uns einige Langläufer entgegen. Manche von ihnen nehmen es etwas gemütlicher und sind klassisch am Weg und einige sind sehr sportlich auf der Skating – Strecke unterwegs. Alma ist mittendrin im Geschehen und nützt die Gelegenheit sich so richtig auszupowern.

Die Langlaufloipe verläuft über sehr flaches Gelände hinein ins Zugertal. Passagenweise geht es bergauf und bergab, was das Langlaufen, meiner Meinung nach, noch etwas abwechslungsreicher macht. Die Strecke hinein ins Älpele eignet sich perfekt für Anfänger und alle, die es gemütlich nehmen wollen. Unser Ziel ist das Gasthaus Älpele, das sich etwas mehr als 5 km vom Hotel entfernt befindet. Die Vorfreude auf eine Heiße Schokolade mit einem ordentlichen Schuss Sahne wird immer größer. Nach circa einer dreiviertel Stunde haben wir das Ziel erreicht. Jetzt geht’s rein in die warme Stube. Zum Kaffee darf natürlich eines nicht fehlen – der Kuchen! Schon nach wenigen Minuten bekommen wir drei riesengroße Portionen Marillenstrudel serviert. Das Kuchenstück ist noch warm und der Duft der Marillen ist sehr verlockend. Auch der Kaffee und die Heiße Schokolade sind ein Genuss – genau richtig für einen Tag wie diesen! Draußen stürmt es und es schneit noch heftiger als zuvor. Was für ein Glück, dass wir rechtzeitig angekommen sind.

Eine Stunde später, nachdem wir bezahlt haben, machen wir uns auf den Rückweg Richtung Zug. Obwohl es etwas kalt ist, genießen wir erneut die frische Bergluft, die uns wieder so richtig wach rüttelt. Lautlos dahingleitend geht es jetzt wieder durch die tiefverschneite Winterlandschaft. Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir unser Ziel, die Rote Wand. Die Wärme sowie die gemütliche Atmosphäre im Hotel laden dazu ein, die schönen Stunden im Wintergestöber Revue passieren zu lassen.