Vom Sommer bis in den frühen Herbst lädt der Lecher Hausberg, das hoch über Zug und Lech gelegene Omeshorn, dazu ein, ihm einen Besuch abzustatten.

Vom Hotel geht man hinab zum Lechfluss, den man beim Fischteich überquert. Über den Sommerweg geht es steil, aber schattig über die sommerliche Madlochpiste zur Gstütalpe. Ab hier links steil den Berg hinauf, ehe die letzten Höhenmeter wieder etwas flacher werden. Das rechter Hand liegende Geröllfeld unbedingt meiden und sich lieber links davon halten.

Das Gipfelkreuz am Omeshorn steht nicht auf dem höchsten Punkt, sonst würde man es vom Tal aus nicht so gut erkennen. Die paar zusätzlichen Schritte lohnen sich aber allemal – nicht nur wegen der guten Fotogelegenheit, sondern vor allem wegen des Ausblicks, der noch ein bisschen besser ist als beim Kreuz. Hier liegen alle nennenswerten Gipfel des Arlbergs zum Greifen nahe: die Rote Wand, die Braunarlspitze, die Mohnenfluh, der Widderstein, der Biberkopf, die Valluga, die Roggalspitze, die Obere und die Untere Wildgrubenspitze, der Spullerschafberg und wie sie alle heißen. Bei schlechter Sicht auf das Omeshorn zu gehen wäre also pure Verschwendung!

Beim Rückweg gilt es, bis kurz oberhalb der Gstütalpe wieder ein wenig Vorsicht walten zu lassen. Wer Rundwanderungen bevorzugt, kann auch über das Madloch Richtung Zürs und weiter über das Wiesele nach Lech oder über das Stierlochjoch und die Ravensburger Hütte zum Spullersee und von dort mit dem Bus zurück nach Zug.

Wichtig:
Bei stabilem Hochdruckwetter ist die Tour zum Omeshorn eine echte Empfehlung. Bei Nässe ist die Angelegenheit wegen der Rutschgefahr auf dem erdigen Weg eher heikel.